Mode als Brücke

Muu* hat als Initiative für SchneiderInnen & DesignerInnen zwischen Österreich & Niger begonnen. Durch die Beschäftigung mit Kleidung und Textiltraditionen sowie den Möglichkeiten Selbst wirksam zu werden bildet sich ein Netzwerk, dass sich ständig weiter entwickelt. Austausch, innovative Produktentwicklung, Förderung von Kreativität und Ausbau diverser Fähigkeiten, Schulworkshops die auf Vermittlung kultureller Sensibilität und das Begreifen globaler Produktions- und Handelsketten abzielt sowie Näh- & Siedruckworkshops sind einige unserer Aktivitäten.

MEHR IST MEHR netzwerkstricken

Wir mobisieren die Kreativität und Schaffenskraft vieler Menschen im Öffentlichen Raum, in Museum, bei Veranstaltungen. Jeder und Jede kann Teil des MEHR IST MEHR Netwerks sein, einen Beitrag leisten.

Projekt GARDEROBE

In Kooperation mit Ines SCHÖNAUER vom Atelier Bossigasse sowie Claudia GARUTI von ASHOKA ist Projekt GARDEROBE eine Initative gegen die Wegwerfkultur und für einen bewußten Umgang mit unseren Ressourcen. Wir organisieren regelmäßig SWAPPING EVENTS, also KLeidertauschaktionen sowie Upcycling und Siebdruckworkshops.

MUU WORKSHOPS AN SCHULEN

Seit Jahren bieten wir Workshops zur Vermittlung der Kleidungsproduktion in Agadez/NIGER. Die Geschichte der Wax- und Fancyprints, ihre Produktiosweise, globale wirtschaftliche Verstrickungen bei Stoffproduktion und Handel sind Themen der Auseinandersetzung. Inhalte werden an die Alterstufen, die Fachgebiete und gern auch fächerübegreifend zusammengestellt. Die kreative Auseinandersetzung mit den Stoffen ist fixer Bestandteil der Workshops.

 

2006-2011

 

Muu ist Hausa und heißt wir. In der multiethnischen Stadt Agadez wird Hausa am Markt und auf der Strasse gesprochen. Muu symbolisiert ein Miteinander, ein Gemeinsam sein, ein wir, das so nicht nur Name sondern auch Programm des Projekts ist.

Austausch, Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Wien/Österreich/EUROPA und Agadez/Niger/AFRIKA sollen über wirtschaftliche Beziehung eine Brücke zwischen den Kontinenten legen und künstlerische und kreative Begegnung ermöglichen. Muu soll der Beginn bzw. ein Beispiel für ökonomische, künstlerische und soziale Zusammenarbeit sein, zentrales Anliegen dabei ist die Berücksichtigung zukunftsweisender Erkenntnisse über globale Zusammenhänge und der Anspruch an respektvollem und fairem Miteinander.

Muu sieht sich als Netzwerk für Profiund LaiendesignerInnen und bietet die Organisationsstruktur um mit afrikanischen Stoffen und Mode in Kontakt zu kommen, inspiriert zu werden und eigene Modelle zu produzieren.

Die Freude und Leidenschaft für Mode als Zeichen kultureller Identität schlägt eine Brücke.

Muu soll afrikanische Stoffe in die europäische Mode integrieren, um auf das Potential und die Ressourcen des Kontinents aufmerksam zu machen. Die Präsenz am europäischen Modemarkt wird das Selbstbewusstsein und die kulturelle Identität stärken. Ein wichtiger Aspekt ist die Unterstützung und Zusammenarbeit mit den SchneiderInnen in Agadez/Niger. Sie profitieren von den Aufträgen und werden ebenso von den europäischen Designs inspiriert.

Muu est un mot haoussa  que signifie-nous. Dans la ville multi ethnique Agadez,  on parle haoussa dans les rues et au marché. Muu symbolise la cohabitation – vivre  collectivement, un „nous“  que non est seulement le nom de nôtre projet, mais aussi son programme.

L’échange, la coopération et l‘ interconnexion entre Vienne|Autriche|EUROPE et Agadez|Niger|AFRIQUE, devront à travers des relations économiques faire un trait d‘union  entre les continents, afin de faciliter  des rencontres artistiques et créatives. Muu doive être le début et l’exemple d‘ une coopération économique, artistique et sociale. La préoccupation centrale est la prise en compte des connaissances futuristes sur les relations globales et la revendication d’une cohabitation loyale et respectueuse.

Muu veux être un réseau des créatrices et créateurs de mode – professionnels et amateurs. Muu offre une structure organisationnelle que permet d’entrer en contact avec la mode et les tissus africains, d’être inspirer et de concevoir sa propre mode.

Jouir de la mode peut être un signe de l’identité culturelle et un trait d’union.

Muu doit intégrer les tissus africains dans la mode européenne, afin d’attirer l’attention sur le potentiel et les ressources du continent africaine. La présence sur la marche européenne de la mode renforcera la conscience de soi et l’identité culturelle. Un aspect non négligeable est la coopération avec les tailleurs et les couturières à Agadez/Niger. Ils profitent de commandes et s’inspirent de dessins européens.